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ArtCoGalerie

ARTCO Galerie, August 2016

Die ARTCO Galerie wurde im Jahr 2005 von Jutta und Joachim Melchers als Galerie mit regelmäßigem Ausstellungsbetrieb eröffnet. Die Galerie repräsentiert eine Auswahl nationaler und internationaler Gegenwartskünstler. Ein Schwerpunkt der Galeriearbeit ist die Vermittlung von bereits etablierten und von jungen talentierten Kunstschaffenden mit afrikanischen Wurzeln.

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artco_2 Einladung zur Ausstellung von Herbert Kaufmann in der ARTCO Galerie

 

Homepage der Galerie ARTCO

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Galerie Freitag 18.30, Foto: Gerd PlitznerIm Hintergrund Ausstellung von Fabian von Spreckelssen

Die Galerie Freitag 18.30 hat sich auf zeitgenössische Kunst spezialisiert. In den Räumen einer der ersten Werkstätten von Ludwig Mies van der Rohe werden die Arbeiten regionaler, überregionaler und internationaler KünstlerInnen präsentiert. Dabei wird ein Einblick in aktuelle Tendenzen der Kunst  vermittelt, indem sowohl arrivierte wie auch junge Kunstschaffende neue Ausdrucksformen und Positionen präsentieren. Jeden ersten Freitag im Monat um 18:30 Uhr wird in der Galerie Freitag 18.30 Uhr eine neue Ausstellung eröffnet.

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Galerie Freitag 18.30, Vernissage, Foto: Gerd Plitzner

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Galerie Freitag 18.30, Foto: Gerd Plitzner, Links: Sascha Berretz, Mitte: Annette Besgen

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Galerie Freitag 18.30, Foto: Gerd Plitzner

Homepage Galerie Freitag 18.30

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Raum fuer Kunst

Raum für Kunst in der Elisengalerie Aachen, August 2016

Der Raum für Kunst wurde 1998 durch die Sparkasse Aachen als eigene Galerie für zeitgenössische Kunst in der Elisengalerie gegründet. KünstlerInnen der Aachener Region erhalten hier die Möglichkeit, ihre Werke an einem zentralen Ort auszustellen. Zu jeder Ausstellung erscheint ein eigener Katalog. Sabine Bücher hat den Raum für Kunst aufgebaut und bis 2013 rund 70 Ausstellungen kuratiert. Seit 2014 führt die Kunsthistorikerin und Kunstkritikerin Helga Scholl als künstlerische Leiterin den Raum für Kunst.

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raum-fuer-kunst_2 Einladung zur Ausstellung von Claude Wall im Raum für Kunst

 

Homepage von Raum für Kunst

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Galerie Hexagone

Galerie Hexagone, August 2016

Die Galerie Hexagone wurde im Jahr 1990 von Gerd-Dieter Schopp eröffnet. Gezeigt werden in der Galerie Ausstellungen internationaler und Aachener KünstlerInnen auf einer Ausstellungsfläche von ca. 80 qm. Jährlich werden etwa zehn Ausstellungen zeitgenössischer Kunst ausgestellt. Nach dem Umzug der Galerie 1997 von der Mörgensstraße in die Schützenstraße nahm Schopp auch Aachener Künstler in seine Ausstellungen auf. Einen besonderen Schwerpunkt der Galerie bilden die Arbeiten von Künstlern Chinas und Japans: so vertritt und zeigt die Galerie regelmäßig Werke  u.a. von Gao Xingjian (China), Ren Rong (China), Leng Hong (China) und Koken Nomura (Japan) sowie Yukio Imamura (Japan).

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galerie-hexagone_2 Einladung zur Ausstellung von Jürgen Umlauff in der Galerie Hexagone

 

Homepage der Galerie Hexagone

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Hof 3

Hof 3, Aachen, August 2016

Die Galerie S eröffnete 1995 in den ehemaligen Räumen der Galerie Hof 3 und der Galerie Lichttropfen. Inhaberin Sandra Salagoudi zeigt hier Arbeiten von KünstlerInnen wie Laszlo Lakner, Oveis Saheb, Jürgen Paas, Peter Lacroix, Wolfgang Nestler, Dorothee Joachim und Monika von Wedel.

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Einladung zur Ausstellungseröffnung mit Arbeiten von Peter Lacroix und Wolfgang Nestler in der Galerie S

Einladung zur Ausstellungseröffnung mit Arbeiten von Peter Lacroix und Wolfgang Nestler in der Galerie S

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Galerie Hexagone

Mörgensstraße 6, August 2016

Die Galerie Hexagone wurde im Jahr 1990 von Gerd-Dieter Schopp eröffnet. Gezeigt werden in der Galerie Ausstellungen internationaler und Aachener KünstlerInnen auf einer Ausstellungsfläche von ca. 80 qm. Jährlich werden werden etwa zehn Ausstellungen zeitgenössischer Kunst gezeigt. Seit dem Umzug der Galerie 1997 von der Mörgensstraße in die Schützenstraße nimmt Schopp auch Aachener Künstler in seine Ausstellungen auf. Einen besonderen Schwerpunkt der Galerie bilden die Arbeiten von Künstlern Chinas und Japans: so vertritt und zeigt die Galerie regelmäßig Werke  u.a. von Gao Xingjian (China), Ren Rong (China), Leng Hong (China) und Koken Nomura (Japan) sowie Yukio Imamura (Japan).

Homepage Galerie Hexagone

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Gebäude, das vor dem Hinterhof der ehemaligen Galerie Signe liegt, August 2016

Die Galerie Signe, seit 1985 in Heerlen ansässig, eröffnete im Jahr 1990 in Aachen eine zweite Dependance in den ehemaligen Räumen der Galerie Monochrom. Die Galerie entstand aus der Initiative von vier Kunstfreunden. Seit 1988 war der Niederländer Gustaaf Begas der eigentliche Galerist, die drei Mitbegründer hingegen bildeten zusammen mit einigen anderen Signe-Freunden die Stiftung Signe, die es sich zum Ziel gemacht hatte, die Aktivitäten der Galerie zu unterstützen. Inhaltlich hatte sich die Galerie vor allem dem grenzüberschreitenden Austausch von KünstlerInnen der Region und dessen euregionale Zusammenhänge zum Ziel gesetzt. Die Abschlussveranstaltung war als eine Art Happening angelegt worden, an dem sich insgesamt 16 KünstlerInnen beteiligt hatten, die in den letzten fünf Jahren mit der Galerie zusammengearbeitet hatten. Dr. Rainer Schmidt und Dieter Hans lasen Texte vor, Gustaaf Begas zeigte mehrere Dia-Serien, Franz-Josef Schneider erinnerte an die verschiedenen Phasen der jüngsten Kunstgeschichte. Die Veranstaltung unter dem Titel „The End Art Party“ begann an Silvester 1989 um 18 Uhr und dauerte 24 Stunden an.

Einladung zur ersten Ausstellungseröffnung der Galerie Signe

Einladung zur ersten Ausstellungseröffnung der Galerie Signe

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Galerie Kabinett

Schildstraße 20, Aachen, August 2016

Die Galerie Kabinett wurde von den beiden Studenten Bernd Bierwisch und Markus Freisinger ohne kommerziellen Hintergrund gegründet. Ziel war es, den künstlerischen Nachwuchs zu fördern und diesem eine weitere Ausstellungsmöglichkeit zu bieten. Zur Kunst gekommen waren die beiden Studenten durch den Kauf eines Gemäldes von Heinz Delabar. In Kontakt mit dem Maler entwickelte man gemeinsam die Idee einer Produzentengalerie, bald darauf fand man in einem leerstehenden Ladenlokal geeignete Räumlichkeiten. Da die Galerie Kabinett in das Projekt Artothek der Aachener Fachhochschule mit einbezogen war, wurden auch Arbeiten von Studenten aus dem Fachbereich Design ausgestellt.

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August 2016

Galerie von der Milwe, August 2016

Maria-Helene von der Milwe gründete im Jahr 1988 die Galerie von der Milwe. Vorher betrieb sie in dem kleinen Ladenlokal am Büchel von ca. 35 qm Fläche einen Laden für Kunsthandwerk, zeigte aber auch schon einzelne Kunstausstellungen, z. T. in den Obergeschossen des Hauses. Der Schwerpunkt der späteren Galerie lag auf aktueller zeitgenössischer Kunst. Editionen und Multiples der KünstlerInnen waren integraler Bestandteil des Galerienprogramms. Von der Milwe vertrat unter anderem KünstlerInnen wie Natascha Borowsky, Christine Erhard, Rune Mields, Stefan Sous, Andreas von Weizsäcker, Reinhard Doubrawa, Nanne Meyer oder Suse Wiegand. Nach dem plötzlichen Tod der Galeristin im Februar 2016 wurde die Galerie geschlossen.

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von-der-milwe_2 Einladung zur Ausstellung von Andreas von Weizsäcker in der Galerie von der Milwe

 

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Galerie 57

Ottostraße 57, Aachen, August 2016

Die Galerie Otto 57 wurde im Jahr 1987 von Dieter und Karl Philipp in den ehemaligen Werkräumen des Malerbetriebs Philipp gegründet. Das Unternehmen wurde im Jahr 1951 als kleiner Malerbetrieb des Vaters Emil Philipp gegründet und entwickelte sich zu einem der größten rheinischen Spezialbetriebe für Kirchenanstrich, Kirchenmalerei, Dekorationsmalerei, Restaurierung von Holzskulpturen und Gemälden. Für die Ausstellungen wurde eine große Werkstatthalle im Erdgeschoss genutzt, zwei weitere kleinere Räume befanden sich im Obergeschoss. Gezeigt wurden zahlreiche Ausstellungen mit regionalen KünstlerInnen. Von 1988 bis 1989 wurden die Räume auch vom Rheinischen Kunstverein genutzt, der überwiegend gegenständliche Kunst zeigte.

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Einladung zur Ausstellung von Detlef Kellermann in der Galerie Otto 57

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Schildstraße 5, Aachen, August 2016

Das Café Kreta von dem Ehepaar Kula und Kriton Vardakis wurde neben dem täglichen Gastronomiebetrieb gleichzeitig als Ausstellungsraum genutzt. Gezeigt wurden überwiegend Künstlerinnen und Künstler aus der Euregio. Weiterhin wurde im Juli 1986 im Café Kreta die organisatorisch-formelle Gründung des Neuen Aachener Kunstvereins vorgenommen.

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Kunstforum-im-Citycenter

City-Center Aachen,  August 2016

Im Oktober 1985 erhielt der Künstler Karl von Monschau die Möglichkeit, eine Ausstellung in leerstehenden Ladenräumen des City-Centers Alexianergraben zu veranstalten. Da sich bis auf weiteres keine Mietinteressenten für das leerstehende Objekt fanden, entwickelte sich das Kunstforum im City-Center zu einer festen Institution. Gezeigt wurden Arbeiten von Künstlern wie zum Beispiel Richard Beermann,  Joseph Beuys, Ernst Mack und Jürgen Zeltinger. Aus dem Kunstforum im City-Center entwickelte sich im Jahr 1986 der Neue Aachener Kunstverein.

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Gebäude, das vor dem Hinterhof des ehemaligen Kulturbetriebs liegt, August 2016

In einer ehemaligen Zigarrenfabrik eröffnete im Jahr 1984 der Kulturbetrieb. Benno Werth, Künstler und Professor an der FH Aachen, gründete den Betrieb zusammen mit seiner Frau und Freunden. In den renovierten Räumen kam die Bildhauerwerkstatt von Professor Werth, die Malschule von Frau Werth-Lenz, die Galerie Monochrom, die von Horst Hambücker geführt wurde, und die Teeuven-Videowerkstatt unter. Diese bot Möglichkeiten zur professionellen Videoarbeit und vermietete die notwendigen technischen Geräte. Darüber hinaus kam etwas später die Silbenschmiede des Aachener Schauspielers Erich Josef Langwiesner und des Internisten und Psychotherapeuten Dr. Rainer Schmidt hinzu. Dort wurden Lesungsreihen organisiert und literarische Aktivitäten angeregt. Der Kulturbetrieb wurde auf privater Initiative aufgebaut und trug sich selbst.

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Galerie Seitenwind

Viktoriastraße 35, Aachen, August 2016

Die Galerie Seitenwind bot Künstlerinnen aus dem Raum Aachen die Chance, ihre Kunstwerke in monatlich wechselnden Ausstellungen zu präsentieren. Um diese Förderung zu ermöglichen, gab es einen gemeinnützigen Verein der Galerie, der durch monatliche Mitgliedsbeiträge Miete, Ausstellungen, Aktionen und Seminare mitfinanzierte. Zusätzlich fanden Workshops statt, in denen gemeinsam neue Arbeitstechniken oder kreative Auseinandersetzungen mit neuen Materialien erfolgten. Die Workshops wurden zumeist in der Werkstatt der Galerie in der Südstraße 6 durchgeführt. Von der Galerie Seitenwind geplante Aktionen konzentrierten sich auf die Idee, Organisation und Ausführung von Happenings.

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Gebäude, das vor dem Hinterhof der ehemaligen Galerie Monochrome liegt, August 2016

Im Jahr 1984 mietete der Künstler Benno Werth zwei Gebäude einer ehemaligen Pfeifentabakfabrik in der Ottostraße 88-90 an. Im kleineren Gebäude richtete Werth sich sein Atelier im Erdgeschoss ein, im ersten Stock eröffnete seine Frau Hildegund Werth-Lenz eine Malschule. Die Eröffnung des Kulturbetriebs erfolgte am 8. Januar 1984. Im Untergeschoss des größeren Gebäudes folgte kurze Zeit später die Eröffnung der Galerie Monochrom durch Horst Hambücker, Kunstsammler und damaliger Rektor einer Sehbehindertenschule. Gezeigt wurde dort hauptsächlich monochrome Malerei mit Bezügen zur Geometrie, reduzierter Formsprache, unerwarteten Licht- und Farbphänomene und strengen Reduktionen. Nach der Schließung 1989 übernahm die Galerie Signe aus Heerlen die Galerieräume für ihre Aachener Dependance.

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Einladung zur Ausstellungseröffnung von Douglas Allsop und Tom Mosley in der Galerie Monochrom

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Heinzenstraße 16, Aachen, August 2016

Der Kunstbetrieb des Künstlers Wilfried Reyno Lucke hatte sich auf KünstlerInnen aus der alternativen Szene spezialisiert. Zielsetzung des Kunstbetriebs war es, engagierten jungen KünstlerInnen eine Chance zu geben und Ausstellungsmöglichkeiten einzuräumen. In den Ausstellungsräumen eines ehemaligen Fabrikgeländes wurde im direkten Kontakt zu den KünstlerInnen Einblicke in das freie Schaffen und in aktuelle Trends gegeben.

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Einladung zur Ausstellung von Erich Schiffer im Kunstbetrieb W. R. Lucke

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Das Kunsthaus De Bernardi wurde bereits 1890 unter dem Namen Rheinische Kunstanstalt für profane und sakrale Kunst gegründet. Jahre später entwickelte sich die klassische Kunsthandlung für profane und religiöse Kunst zu einem Kunsthandel für die Kunst des 20. Jahrhunderts, dabei vor allem für die Grafik der Moderne. De Bernardi war bis 2008 in der Adalbertstrasse 67 in Aachen tätig. Dort wurden Ausstellungen u.a. mit regionalen Künstlern wie K.F. Dahmen, Peter Lacroix, K.O. Götz und Alfred Rethel gezeigt. Ebenfalls wurden internationale Künstler wie Marc Chagall, Pablo Picasso, Johnny Friedlaender, Friedensreich Hundertwasser, James Coignard, René Carcan und Horst Janssen ausgestellt. Heute befindet sich die Galerie in der Couvenstraße 7a.

Homepage Kunsthaus De Bernardi
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Ehemalige Galerie medium a, August 2016

Die Galerie medium a wurde im Jahr 1980 gegründet und setzte ihren Fokus auf die Fotografie. Innerhalb von sechs Jahren stellten die Initiatoren der Galerie, Peter und Angelica Appel, in zahlreichen Präsentationen das gesamte Spektrum der Fotografie vor, vom inszenierter Fotokunst bis zu dokumentarischer Pressefotografie, darunter Fotografen wie Lewis W. Hine, Henri Cartier-Bresson oder Robert Capa.

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Galerie am Elisengarten

Galerie am Elisengarten, August 2016

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Foto: Klaus Petzold

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Foto: Klaus Petzold

Die Galerie am Elisengarten wurde im Jahr 1980 eröffnet und ist spezialisiert auf moderne Kunst. Im Ausstellungsprogramm befinden sich auch zeitgenössische regionale und überregionale KünstlerInnen wie K.O. Götz, Peter Lacroix, Klaus Paier und Hartmut Ritzerfeld.

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Einladung zur Ausstellungseröffnung von K. O. Götz in der Galerie am Elisengarten

Homepage der Galerie am Elisengarten

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Heinzenstraße 16, August 2016

Die Galerie Hock wurde zur Förderung zeitgenössischer Kunst gegründet. Sie zeigte junge, zeitgenössische, oft noch unbekannte KünstlerInnen und stellte diese einer breiteren Öffentlichkeit vor.

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Freie Sommerakademie Aachen

Die Galerie, August 2016

Die Galerie wurde von Hannelore und Franz-Josef Schneider alias Joseph Kamikaze im Jahr 1978 gegründet. Das Programm spezialisierte sich auf junge, zeitgenössische, oft noch unbekannte KünstlerInnen, die nicht selten zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Das Ziel der Galerie war es, ein Forum für junge und vielversprechende Künstlerinnen zu schaffen.

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Hof 3

Hof 3, Aachen, August 2016

1976 zog die Galerie Lichttropfen von Wilhelm Schürmann und Rudolf Kicken um in die ehemaligen Räume der geschlossenen Galerie Hof 3. Ab 1977 wurde die Fotogalerie in Galerie Schürmann & Kicken umbenannt.

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Südstraße 6, Aachen, August 2016

Die Galerie Wolperdinger wurde im Jahr 1973 in der Südstraße 6 gegründet, um „Verbraucherkunst“ d.h. HobbykünstlerInnen eine Plattform zu bieten. Benannt wurde die Galerie nach einem Fabelwesen aus bayrischen Volkserzählungen. Die Galerie diente nicht-professionell Schaffenden als Forum und ermöglichte Ihnen die Kommunikation berufsmäßigen KünstlerInnen. Neben einem monatlich wechselnden Ausstellungsprogramm wurde das Programm durch ein Angebot an Werk-Kursen wie Töpfern, Seidenmalerei oder Radierung erweitert, das für alle Interessierten geöffnet war. Außerdem fanden in der Galerie Wolperdinger Musikabende, Autorenlesungen, Vorträge und Diskussionen statt. Der Verein wurde durch freiwillige Beiträge getragen und war als gemeinnützig eingetragen. Am 17. Juni 1976 zog die Galerie Wolperdinger in die Ottostraße 100 um.

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Hof 3

Hof 3, Aachen, August 2016

Die Galerie Lichttropfen gilt als eine der ersten Fotogalerien in Deutschland überhaupt. Gegründet wurde sie von den Fotografen Wilhelm Schürmann und Rudolf Kicken im Obergeschoss der Buchhandlung Backhaus von Elizabeth Stephenson-Backhaus . Angeboten wurde zum einen ein umfangreiches Angebot ausgefallener Fotoliteratur und zum anderen Arbeiten von jungen, talentierten und noch unbekannten Lichtbildnern. In der ersten Ausstellung im Jahr 1974 wurden Fotografien von den drei Aachener Künstlern Michael Hassiepen, Wilhelm Schürmann und Wolfgang Brauers ausgestellt. Im Jahr 1976 wechselte die Galerie ihren Standort in den Hof 3 in Aachen. Im Jahr 1977 wurde der Name der Galerie in Galerie Schürmann & Kicken geändert.

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Galerie am Dom, August 2016

Die Galerie am Dom wurde von Christa und Karl Klauth, langjähriger Geschäftsführer von Kunst-Amendt, im Jahr 1976 eröffnet. Der Fokus der Galerie am Dom liegt auf moderner Grafik und Aquarellen, wie zum Beispiel kleinformatige Bilder von Griesgaber, Farbzeichnungen von Endrikat oder Carl Schneiders. In den Räumen der Galerie wurde die einzige noch in Aachen befindliche Ladeneinrichtung eines alten Kolonialwarengeschäfts erhalten.

Homepage der Galerie am Dom

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Burg Stolberg

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Burg Stolberg, August 2016

Die im 12. Jahrhundert erbaute Burg Stolberg liegt auf einem Kalkfelsen in Stolberg in der Städteregion Aachen. Ab dem Jahr 1974 fanden hier im Obergeschoss der Burggalerie bis in das Jahr 1994 Ausstellungen zeitgenössischer Kunst statt, die vom Kulturamt der Stadt Stolberg organisiert wurden. In den Jahren 1981-94 wurden zusätzlich Ausstellungen vom Burghaus-Verein im Burghaus kuratiert.

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Kockerellstraße 19, Aachen, August 2016

Die Galerie Lichttropfen gilt als eine der ersten Fotogalerien in Deutschland überhaupt. Gegründet wurde sie von den Fotografen Wilhelm Schürmann und Rudolf Kicken im Obergeschoss der Buchhandlung Backhaus von Elizabeth Stephenson-Backhaus. Präsentiert wurde zum einen ein umfangreiches Angebot ausgefallener Fotoliteratur und zum anderen Arbeiten von jungen, talentierten und noch unbekannten Lichtbildnern. In der ersten Ausstellung im Jahr 1974 wurden Fotografien von den drei Aachener Künstlern Michael Hassiepen, Wilhelm Schürmann und Wolfgang Brauers ausgestellt. Im Jahr 1976 wechselte die Galerie ihren Standort in den Hof 3 in Aachen. Im Jahr 1977 wurde der Name der Galerie in Galerie Schürmann & Kicken geändert.

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Ottostraße 11, Aachen, August 2016

Die Galerie Wolperdinger wurde im Jahr 1973 in der Südstraße 6 gegründet, um „Verbraucherkunst“ d.h. HobbykünstlerInnen eine Plattform zu bieten. Benannt wurde die Galerie nach einem Fabelwesen aus bayrischen Volkserzählungen. Die Galerie diente nicht-professionell Schaffenden als Forum und ermöglichte die Kommunikation zwischen berufsmäßigen KünstlerInnen und Hobby-Artisten. Neben einem monatlich wechselnden Ausstellungsprogramm wurde das Angebot durch Werk-Kurse wie Töpfern, Seidenmalerei oder Radierung erweitert, das für alle Interessierte geöffnet war. Weiterhin fanden in der Galerie Wolperdinger Musikabende, Autorenlesungen, Vorträge und Diskussionen statt. Der Verein wurde durch freiwillige Beiträge getragen und war als gemeinnützig eingetragen. Am 17. Juni 1976 zog die Galerie Wolperdinger in die Ottostraße 100 um.

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Grenzland Galerie

Theaterstraße 71, Aachen, August 2016

Die Grenzland Galerie konzentrierte sich auf etablierte kunsthistorische Positionen. Präsentiert wurden alte Meister, Antiquitäten, antike Stilmöbel und echte Teppiche sowie Originalgraphiken der Moderne.

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Hof 3

Hof 3, Aachen, August 2016

Die Galerie Hof 3 wurde von dem Aachener Buchhändler Thomas Bayer als Institution mit Zeitnahmen Akzent gegründet. Gezeigt wurden Ausstellungen mit regionalen und internationalen KünstlerInnen. Bayer stellte nur solche Kunst aus, zu der er eine sehr persönliche Beziehung besaß. Er interessierte sich auch im Bereich der bildenden Kunst vorwiegend für das lyrische, das poetische und das erzählende Moment. Bei der ersten Ausstellungseröffnung im Jahr 1971 wurden Arbeiten von Bandau, Joseph Beuys, Berrocal, P. Caulfield, K. F. Dahmen, Jim Dine, Eggenschwiler, Klaus Endrikat, Max Ernst, R. Filliou, Lothar Fischer, Graubner, Hamilton, Hockney, Allen Jones, Roy Lichtenstein, Mack, Meschede, Robert Motherwell, Siegfried Neuenhausen, Ansgar Nierhoff, Palermo, Sigmar Polke, H. G. Prager, Markus Raetz, Arnulf Rainer, Gerhard Richter, Rosenquist, Dieter Roth, Salentin, Schoofs, Thomas Schmit, A. Tapies und Stefan Wewerka gezeigt. Nach der Schließung eröffnete in den gleichen Räumlichkeiten die Galerie Lichttropfen.

Einladung zur ersten Ausstellungseröffnung in der Galerie Hof 3

Einladung zur ersten Ausstellungseröffnung in der Galerie Hof 3

Einladung zur Ausstellungseröffnung von Benno Werth in der Galerie Hof 3

Einladung zur Ausstellungseröffnung von Benno Werth in der Galerie Hof 3

 

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Die Galerie Sebestyén wurde im Juni 1971 als „Kunst und Posterladen“ in den ehemaligen Räumen des Gegenverkehrs e.V. in der Theaterstraße 50 gegründet. Heute befinden sich die Räume der Galerie Sebestyén in der Jakobstraße 39. Neben zeitgenössischen Druckgrafiken, Lithografien, Radierungen und Siebdrucke, sowie Unikate und Objekte auf Karton z.B. von Hanns Pastor und Bronzeskulpturen unter anderem von Paul Wunderlich, werden Rahmen vertrieben.

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Galerie Rolf Kuhn

Schleife 21 (heute Kasinostraße), Aachen, August 2016

Die Galerie Rolf Kuhn eröffnete im Jahr 1968 in den ehemaligen Räumen der Kleinen Galerie an der Monheimsallee 45. Ziel von Rolf Kuhn war es, zeitgenössische Kunst – mit Offenheit für alle Richtungen – zu zeigen, wobei die Graphik im Vordergrund stand. Aktionen und Lesungen ergänzten dieses Programm. Gezeigt wurden unter anderem Ausstellungen mit Serigraphien von Otto Piene, Radierungen von Markus Raetz sowie Arbeiten von Emil Schumacher, Wolf Vostell, K. F. Dahmen, Bram Bogart, Michael Buthe oder Wewerka. Der Galerie angeschlossen war eine Werkstatt für Handpressendruck, die von dem Verlag Rolf Kuhn (Olefer Hagarpresse) genutzt wurde. Dieser veröffentlichte zeitgenössische, kritische Avantgarde-Literatur und Kunst in Form von Büchern, Mappen und Einzelblättern in kleinen Auflagen. Ab dem Jahr 1970 zog die Galerie Rolf Kuhn von der Monheimsallee um in die Schleife 21 (heute Kasinostraße).

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Einladung zur Ausstellungseröffnung von K. F. Dahmen in der Kuhn Galerie

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Einladung zur Ausstellungseröffnung von Wolf Vostell in der Kuhn Galerie

Einladung zur Ausstellungseröffnung von Wolf Vostell in der Kuhn Galerie

 

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Galerie Spectrum

Ehemalige Galerie Spectrum, August 2016

Die Galerie Spectrum wurde von dem Maler und Kunsterzieher Ernst Günther Schenck, Schüler Rupprecht Geigers, im Jahr 1969 gegründet. Eröffnet wurde die Galerie mit Arbeiten von Rupprecht Geiger. Die Galerie an der Pontstraße bestand aus zwei kleinen Räumen im Erdgeschoss. Dort wurde jungen KünstlerInnen eine Ausstellungsfläche gegeben.

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Galerie Rolf Kuhn

Erste Adresse der Galerie Rolf Kuhn vor ihrem Umzug in die Schleife 21 (heute Kasinostraße), Monheimsallee 45, August 2016

Die Galerie Rolf Kuhn eröffnete im Jahr 1968 in den ehemaligen Räumen der Kleinen Galerie an der Monheimsallee 45. Ziel von Rolf Kuhn war es, zeitgenössische Kunst – mit Offenheit für alle Richtungen – zu zeigen, wobei die Graphik im Vordergrund stand. Aktionen und Lesungen ergänzten dieses Programm. Gezeigt wurden unter anderem Ausstellungen mit Serigraphien von Otto Piene, Radierungen von Markus Raetz sowie Arbeiten von Emil Schumacher, Wolf Vostell, K. F. Dahmen, Bram Bogart, Michael Buthe oder Wewerka. Der Galerie angeschlossen war eine Werkstatt für Handpressendruck, die von dem Verlag Rolf Kuhn (Olefer Hagarpresse) genutzt wurde. Dieser veröffentlichte zeitgenössische, kritische Avantgarde-Literatur und Kunst in Form von Büchern, Mappen und Einzelblättern in kleinen Auflagen. Ab dem Jahr 1970 zog die Galerie Rolf Kuhn von der Monheimsallee um in die Schleife 21 (heute Kasinostraße).

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Einladung zur Ausstellungseröffnung von Wolf Vostell in der Kuhn Galerie

Einladung zur Ausstellungseröffnung von Wolf Vostell in der Kuhn Galerie

 

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Ehemaliger Standort der Studentengalerie Neue Pforte in der Gaststätte „Unter dem Apfelbäumchen“, Krämerstraße 1 , August 2016

Gegründet wurde die Studentengalerie Neue Pforte auf Initiative von Studenten der Technischen Hochschule, der Pädagogischen Hochschule und der Werkkunstschule in Aachen. Zuerst fand die Galerie ihren Standort in der Pontstraße, danach kurzzeitig im Foyer des Reiff-Museums der Technischen Hochschule und anschließend in der Gaststätte „Unter dem Apfelbaum“ in der Krämerstraße 1. Als ein Treffpunkt für künstlerisch Interessierte gedacht, schloss die Galerie in der Pontstraße ein Studentencafé, in dem Dichterlesungen abgehalten wurden, und eine Werkstatt mit ein, in denen Studierenden selbst die Möglichkeit geboten wurde, zu experimentieren. Geplant war dieses Informationszentrum als ein gewichtiges Pendant zu der avantgardistischen Galerie Aachen, die im Jahr 1967 schließen musste, und der Kleinen Galerie darstellen sollte. Vorgestellt wurden junge KünstlerInnen um zu dokumentieren, mit welchen künstlerischen Problemen sich die heranwachsende Generation auseinandersetzte und welchen Einflüssen und Traditionen sie unterworfen waren. Das Programm der Studentengalerie Neue Pforte sah vor, alle Ausdrucksmöglichkeiten der modernen Kunst auszustellen. Neben Ausstellungen fanden Diskussionen, Musikabende und zwangslose Gespräche über die Phänomene der modernen Kunst statt. Die Galerie sollte keinen musealen Charakter haben, sondern lebendiger Treffpunkt der studentischen Jugend und der Kunstinteressierten in Aachen sein. Eröffnet wurde die Studentengalerie im Jahr 1967 mit einer Ausstellung von Franz Joseph Merx.

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Studentengalerie Neue Pforte

Pontstraße 74, Aachen, August 2016

Gegründet wurde die Studentengalerie Neue Pforte auf Initiative von Studenten der Technischen Hochschule, der Pädagogischen Hochschule und der Werkkunstschule in Aachen. Zuerst fand die Galerie ihren Standort in der Pontstraße, danach kurzzeitig im Foyer des Reiff-Museums der Technischen Hochschule und anschließend in der Gaststätte „Unter dem Apfelbaum“ in der Krämerstraße 1. Als ein Treffpunkt für künstlerisch Interessierte gedacht, schloss die Galerie in der Pontstraße ein Studentencafé, in dem Dichterlesungen abgehalten wurden, und eine Werkstatt mit ein, in denen Studierenden selbst die Möglichkeit geboten wurde, zu experimentieren. Geplant war dieses Informationszentrum als ein gewichtiges Pendant zu der avantgardistischen Galerie Aachen, die im Jahr 1967 schließen musste, und der Kleinen Galerie darstellen sollte. Vorgestellt wurden junge KünstlerInnen um zu dokumentieren, mit welchen künstlerischen Problemen sich die heranwachsende Generation auseinandersetzte und welchen Einflüssen und Traditionen sie unterworfen waren. Das Programm der Studentengalerie Neue Pforte sah vor, alle Ausdrucksmöglichkeiten der modernen Kunst auszustellen. Neben Ausstellungen fanden Diskussionen, Musikabende und zwangslose Gespräche über die Phänomene der modernen Kunst statt. Die Galerie sollte keinen musealen Charakter haben, sondern lebendiger Treffpunkt der studentischen Jugend und der Kunstinteressierten in Aachen sein. Eröffnet wurde die Studentengalerie im Jahr 1967 mit einer Ausstellung von Franz Joseph Merx.

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Galerie Severin und Rautenberg

Hohenstaufenallee 18-22, Aachen, August 2016

Erwin Rautenberg betrieb seit 1967 einen Schmuck-Großhandel in Aachen. Als die unteren Räume in der Hohenstaufenallee frei wurden, bot sich dem Ehepaar Severin Rautenberg die Gelegenheit, ihren Aufgabenbereich um eine Galerie  moderner und zeitgenössischer Kunst zu erweitern, um regionale und internationale KünstlerInnen zu präsentieren. Eröffnet wurde die Galerie Severin und Rautenberg mit einer Ausstellung von Irmgard Krause-Rau, deren Aquarelle als erste Vernissage am Samstag, den 4. August 1979 zu sehen war. Des weiteren wurde in den Galerieräumen moderner Schmuck angeboten.

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Severin-Rautenberg_2 Einladung zu der Ausstellungseröffnung von Rosy Pohlmann und Marianne Scherzl in der Galerie Severin-Rautenberg

 

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Galerie Rolf Kuhn

Die ehemalige Kleine Galerie, August 2016

Die Kleine Galerie wurde im Jahr 1966 mit dem Ziel gegründet, aktuelle Kunst zu zeigen. Dabei war der Galerist Will Kranenpohl für alle Kunstrichtungen offen, es kam ihm auf die Qualität der Exponate an. Hauptsächlich bemühte er sich darum, junge KünstlerInnen ergänzend zu bekannten KünstlerInnen auszustellen. Will Kranenpohl wollte vor allem junge KünstlerInnen aus dem Aachener Raum die Gelegenheit einräumen, ihre Arbeiten einem weiteren Kreis von Kunstfreunden, Kennern und Käufern vorzustellen. Eröffnet wurde die Galerie mit einer Ausstellung von Gemälden des Aachener Malers Wolf Ritz und des Bildhauers Hubert Löneke.

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Kunsthandlung Schoenen im Januar 2017

Kunsthandlung Schoenen, Januar 2017

Die Kunsthandlung Schoenen ist bereits 1873 als Familienbetrieb in Aachen gegründet worden, damals vorrangig als Vergoldungs- und Restaurierungswerkstatt. 1953 zog das Unternehmen vom Annuntiatenbach an seinen heutigen Standort in der Wilhelmstraße. Neben der Werkstatt und dem klassischen Kunsthandel etablierte Karl Schoenen ab 1966 die Reihe „Kunst im Kästchen“: In einer Vitrine im Eingangsbereich des Ladens präsentierte er junge Künstler, die nicht selten aus dem Umfeld der Aachener Avantgardeszene um den Gegenverkehr stammten. Gezeigt wurden etwa Peter Brüning, Rune Miels, Winfried Gaul und Ruprecht Geiger.

Kunsthandlung Schoenen im Juni 1968 (Foto: Archiv Kunsthandlung Schoenen)

Kunsthandlung Schoenen, Juni 1968 (Foto: Archiv Kunsthandlung Schoenen)

Präsentation mit Werken von Ethel Plum im sogenannten "Kästchen" (rechts) im Eingangsbereich der Kunsthandlung Schoenen, März 1968 (Foto: Archiv Kunsthandlung Schoenen)

Präsentation mit Werken von Ethel Plum im sogenannten „Kästchen“ (rechts) im Eingangsbereich der Kunsthandlung Schoenen, März 1968 (Foto: Archiv Kunsthandlung Schoenen)

Homepage der Kunsthandlung Schoenen

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Galerie Aachen

Wallstraße 58, die Galerie Aachen befand sich im Hinterhof, Aachen, August 2016

Die avantgardistische Galerie Aachen wurde nach dem Fluxus-Festival der Neuen Kunst Wollt Ihr das totale Leben im Audimax der RWTH Aachen (20. Juli 1964) gegründet. Es fanden enge Kooperationen mit der Technischen Hochschule Aachen aufgrund der studentischen Initiatoren statt. In der  Fabrikhalle in der Wallstraße, der als Aktionsraum für experimentelle Kunstformen diente, wurden Avantgardeaktionen und Ausstellungen wegweisender KünstlerInnen, unter anderem mit Joseph Beuys, Jörg Immendorff, Günther Brus und Wolf Vostell, organisiert. Die Galerie Aachen hatte sich kompromisslos für das Aktuelle entschieden, für das Neue, das nicht längst vertraute Vorstellungen reproduziert. Sie wurde zum Anlaufpunkt für KünstlerInnen aus dem Umkreis der Düsseldorfer Kunstakademie. Bis zur Schließung im April 1967 gelang es der Galerie Aachen, vorausschauende progressive und politisch motivierte Ausstellungen und ein engagiertes Veranstaltungsprogramm anzubieten und sich als westliches Zentrum der Aktionskunst zu etablieren.

Am 22.01.1966 bildete den Auftakt der Galerie Aachen eine Ausstellung mit Werken des kroatischen Malers Matija Skurjeni. Die Ausstellung kam durch die Vermittlung des Galeristen Rudolf Zwirner zustande.

Vom 06.03. – 19.03.1966 waren in der Galerie Aachen serielle Montagen des jungen Frankfurter Künstlers Peter Roehr zu sehen.

Am 26.03.1966 wurden Arbeiten der Gruppe X ausgestellt. Die Gruppe X war eine anonyme Produktions-Arbeitsgemeinschaft für Bildelemente und Versandobjekte und setzte sich aus drei Malern und einem Architekten aus dem Frankfurter Raum zusammen.

Am 23.04.1966 präsentierte Jörg Immendorff dem zahlreich erschienen Publikum seine Aktion Vietnam in der Galerie Aachen. Die Aktion nahm Bezug zu den aktuellen Kriegsgeschehnissen in Nordvietnam und der Intervention der US-amerikanischen Truppen im März 1965. Mit einer rosaroten Badehose bekleidet und einer überdimensionierten Babymaske vor dem Gesicht betrat Immendorff die Galerie Aachen. Im Arm hielt er einen großen, in Zellophanpapier eingeschlagenen Blumenstrauß. Über eine Leiter stieg er in das Dachgebälk der Halle und wickelte dort zunächst den Strauß aus, um anschließend eine Blume nach der anderen zu Boden fallen zu lassen. An den Wänden und auf dem Fußboden lagen die aus großen Papierbahnen ausgeschnittenen Letter VIETNAM. Die zahlreichen zusätzlich ausgestellten Bilder wiesen in ihrer Formensprache direkte Bezüge zur Pop-Art auf, waren in ihren Aussagen jedoch politisch motiviert.

Die Ausstellung Politische Objekte von Hans Peter Alvermann wurde am 21.05.1966 eröffnet. Zur Einführung verlas der Künstler einen Text, in dem er auf die gesellschaftliche Funktion von Kunst einging.

Einladung zur Ausstellungseröffnung von Hans Peter Alvermann in der Galerie Aachen

Einladung zur Ausstellungseröffnung von Hans Peter Alvermann in der Galerie Aachen

Am 29.07.1966 folgte eine Aktionslesung von und mit dem deutsch-griechischen Schriftsteller und Künstler Vagelis Tsakiridis. An den Fabrikhallen hingen zehn große Papierbögen, auf denen in krakeliger Handschrift die Texte des Künstlers zu lesen waren. Zuerst waren diese Texte vom Tonband zu hören. Anschließend wurde die Aufnahme an eine beliebige Stelle gespult und man vernahm einige vormals schon gehörte Sätze ein zweites Mal: durch die Wiederholung trat eine textliche Verdichtung ein. Nach dieser elektro-akustischen Demonstration betrat Tsakiridis selbst die Bühne. Um seiner Prosa mehr Nachdruck zu verleihen, griff der Künstler erneut das Stilmittel der Reprise auf.

Am 03.09.1966 zeigte die Galerie Aachen die Ausstellung Leihobjekte von Franz Erhard Walther. Die 25 zu präsentierenden Werkstücke wurden von den Initiatoren in einem LKW von Düsseldorf nach Aachen transportiert – mit dem Künstler hinten selbst auf der Ladefläche. In Aachen angekommen begann die Vernissage mit einer zweistündigen Demonstration der verschiedenen Arbeiten, wobei Walthers ehemaliger Kommilitone an der Akademie Düsseldorf, Jörg Immendorff, assistierte.

Franz Erhard Walter

Einladung zu der Eröffnung von Franz Erhard Walther

Der Aktionstag Juxtapositionen 1 fand am 25.09.1966 in der Galerie Aachen statt. Konzept und Name des Happenings stammten von dem Künstler Wolf Vostell. In der Ankündigung wurde die Aktion als „eine Nebeneinanderstellung szenischer Malerei und Musik“ beschrieben. Künstler der spanischen Fluxus-Gruppe zaj, darunter Tomas Marco, Juan Hidalgo, José Castillejo und der Italiener Walter Marchetti waren eingeladen, aus New York nahmen Dick Higgins und Alison Knowles teil, Bernhard Höke und Vagelis Tsakiridis reisten aus Berlin an und Wolf Vostell aus Köln. Verschiedene Aktionen fanden oftmals simultan statt und erstreckten sich über eine Zeitspanne von viereinhalb Stunden.

Juxtapositionen

Einladung zu der Veranstaltung Juxtapositionen

Am 12.11.1966 wurden Plastiken und Zeichnungen des Künstlers Walter Verwoert gezeigt.

Am 19.11.1966 fand eine Lesung mit dem Schriftsteller Dieter Hülsmanns in der Galerie Aachen statt.

Am 09.12.1966 fand die Aktion des britischen Künstlers John Latham statt. Der Abend startete mit Filmvorführungen. Anschließend wurden zwei Mädchen fast eine Stunde lang in Zeitungspapier eingewickelt und so von Latham in Skoob Towers („Büchertürme“) verwandelt. Danach wurden zahlreiche Zeitungen an das Publikum verteilt, das sich mit dem Papier bedeckte. Im zweiten Teil der Aktion wurden Bücher verschenkt mit der Aufforderung, nicht in diese hineinzublicken. Nach kurzer Zeit war der komplette Galerieboden mit Papierfetzen bedeckt. Anschließend wurde eine Assemblage bestehend aus einem Kinderbett und mehreren Büchern im Hof verbrannt. Latham vollführte einen archaischen Tanz um das Feuer, der ein reinigendes Ritual darstellen sollte.

Vom 15.-22.04.1967 fanden die Deutsch-Dänische Tage in der Galerie Aachen statt. Jörg Immendorff präsentierte sich in der Auftaktveranstaltung mit einer rosa Badehose und einer Babymaske bekleidet vor dem Publikum. Dabei blies er immer wieder verschiedene rot-orange gefärbte Papierstreifen auf, die als „Feuerzungen“ bezeichnet wurden. An der Wand hing ein Banner mit der Aufschrift „Jahrelang die Feuerzunge wird immer länger für alle Lieben in der Welt als Mahnung vor dem Zunder – gebt dem Reaktionären in Politik und Kunst ordentlich Zunder.“ Zusätzlich waren in der Fabrikhalle seine überdimensional großen Babys an den Wänden angebracht. Chris Reinecke präsentierte hingegen ihre Gegenstände, alltägliche Gebrauchsgegenstände wie Lebensmittel oder Haushaltsmaterialien. Die Besucher bekamen die Aufforderung, mit diesen Objekten in Kontakt zu treten. Den Aktionen von den dänischen Künstlern Per Kirkeby und Bjørn Nørgaard war die Erprobung neuer Mittel der Verständigung zwischen Künstlern und Publikum gemein.

Einladung zu den Deutsch - Dänischen Tagen

Einladung zu den Deutsch – Dänischen Tagen

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